
Zur Autorin & Herausgeberin:
Indrė Valantinaitė (geb. 1984 in Kaunas) debütierte 2006 mit dem Gedichtband Žuvim ir lelijom (Für Fische und Lilien). Sie hat einen Abschluss in Kulturmanagement, war als Journalistin tätig und hat auch mehrere Musikwettbewerbe gewonnen sowie in Rockopern mitgewirkt. Sie hat vier preisgekrönte Gedichtbände geschrieben, ihre Gedichte wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschienen ihre Übersetzungen in Band 15 der Reihe Wo Lyrik zuhause ist (Edition Aramo 2017) und auf der Internetplattform www.lyrikline.org
Aus dem Jerusalem des Nordens
Gedichte aus Litauen
Die Gedichtanthologie „Das Jerusalem des Nordens“, der erste Band unserer neuen Reihe „Literatura Baltica“ versammelt Gedichte von 22 litauischen Dichterinnen und Dichtern. Zusammengestellt und herausgegeben von Indrė Valantinaitė setzen sie sich mit der jüdischen Vergangenheit des Landes, dem jüdischen Leben in Litauen auseinander. Mit dieser dreisprachigen Edition (Litauisch, Hebräisch (Ivrit) und Deutsch) möchten wir unseren Beitrag zu einer universellen Erinnerungskultur leisten und die Schönheit litauischer Poesie einem deutschsprachigen Publikum nahebringen. Die Übersetzung von Cornelius Hell vermittelt Klang und Rhythmus kongenial.
Mit Gedichten von:
Lina Buividavičiūtė, Marius Burokas, Ilzė Butkutė, Vaiva Grainytė, Jurgita Jasponytė, Antanas A. Jonynas, Donaldas Kajokas, Laurynas Katkus, Giedrė Kazlauskaitė, Mindaugas Kvietkauskas, Aidas Marčėnas, Kęstutis Navakas, Gytis Norvilas, Violeta Palčinskaitė, Sigitas Parulskis, Kornelijus Platelis, Rolandas Rastauskas, Egidija Šeputytė, Rimas Uzgiris, Indrė Valantinaitė, Tomas Venclova, Agnė Žagrakalytė


Zum Übersetzer:
Freiberuflicher Journalist und Publizist seit 1990; 1984-1986 Lektor der Universität Vilnius; 1987-1990 Lektor im Otto-Müller-Verlag Salzburg; Lehrbeauftragter u.a. 1992-2005 an der Universität Mozarteum Salzburg; 2002-2008 Feuilleton-Chef der österreichischen Wochenzeitung Die Furche; Autor von Rundfunksendungen; Übersetzer besonders litauischer Literatur
